Benetzung wird als die Verdrängung einer Flüssigkeit durch eine andere auf einer festen Oberfläche definiert. Es gibt drei Arten von Benetzungsphänomenen:
① Adhäsionsbenetzung (Haften)
② Immersionsbenetzung (Einweichen)
③ Spreitbenetzung
2. Tenside: Der Schlüssel zur Benetzung
Tenside können energiereiche feste Oberflächen hydrophob und lipophil machen und gleichzeitig ermöglichen, dass niedrigenergetische Feststoffe von Flüssigkeiten mit hoher Oberflächenenergie benetzt werden. Solche Tenside sind bekannt als Benetzungsmittel.
3. Mechanismus der Benetzung
Die Benetzung beinhaltet Veränderungen der Oberflächenspannung und der Grenzflächenspannung; ihre Essenz ist ein Prozess der Oberflächenverdrängung. Sie wird durch die Beziehung zwischen drei Faktoren bestimmt: der Oberflächenspannung der Flüssigkeit, der Oberflächenspannung des Festkörpers und der Flüssig-Fest-Grenzflächenspannung.
In Beschichtungen und Tinten wandelt die Benetzung Pigmentpartikel von einem lyophoben (flüssigkeitsabweisenden) Zustand in einen lyophilen (flüssigkeitsliebenden) Zustand um. Benetzungsmittel benetzen die Pigmentpartikel sowie die neu gebildeten Grenzflächen, die beim Mahlen entstehen, wodurch die Effizienz der Pigmentzerkleinerung verbessert wird.
Dispergierung hingegen bezieht sich auf den Prozess, die fein gemahlenen Pigmentpartikel stabil in dem Dispersionsmedium suspendiert zu halten. Dies verhindert Sedimentation, Aufschwimmen, Fluten und Delamination.
Da die Benetzung die Dispergierung erleichtert und die Dispergierung auf der Benetzung beruht, wird der kombinierte Begriff Benetzungs- und Dispergiermittel häufig verwendet.
4. Beziehung zwischen Spreitbenetzung und Verlauf
Spreitbenetzung beinhaltet eine Veränderung der Oberflächenenergie. Dies beinhaltet die Adsorptionswärme und die durch die gerichtete Adsorption von Flüssigkeitsmolekülen auf der festen Oberfläche erzeugten Entropieänderungen. Die primären Faktoren, die die Benetzung beeinflussen, sind die Zusammensetzung der adsorbierten Verbindungen an der Festkörper/Flüssigkeit-Grenzfläche sowie deren Adsorptionsdichte und -orientierung. Je kleiner der Festkörper/Flüssigkeit-Kontaktwinkel, desto besser der Benetzungseffekt.
Verlauf ist eine kinetische Bewegung – der Prozess, durch den eine Beschichtung einen glatten und ebenen Zustand auf einem Substrat erreicht. Seine treibende Kraft ist die Summe verschiedener Energien, hauptsächlich die Oberflächenspannung. (Hinweis: Eine höhere Oberflächenspannung liefert im Allgemeinen eine stärkere Triebkraft für den Fluss, obwohl ein Gleichgewicht erforderlich ist, um Kraterbildung zu verhindern).
Produktangebot
Wuhan Bright Chemical Co., Ltd. liefert Alkindiol-basierte Substrat-Benetzungsmittel.